MoT #3: Unexpected encounter

Day 2 on my way to Ghost Ranch I had to make it across the San Pedro peak. Huffing and puffing my way up the mountain I finally reached the plateau at 3000 m around noon time. After I had just caught my breath and enjoyed the view for a bit I continued the hike towards the peak. Walking around the bend I came across the most unexpected view this high up a mountain in the middle of nowhere. Three men were standing in a row each in front of their easel totally immersed in their painting. First I was too stunned to comprehend what I was seeing. It was almost like I was walking into a scene. I wish I would have captured that pictured because it felt almost unreal. Although they were painting it was like a moment stilled in time. Of course I went over and we had a wonderful conversation. They were actually a group of four men in their sixties, with the three of them painting and their friend fishing down by the river. Having been up on the mountain for four days already they were on their last day. They had set up camp down by the river, painting and fishing during the day and having a good time by the camp fire at night. Unfortunately it started raining after a while, otherwise I could have stayed all day listening to their stories. They were the kindest men! It really made my day, not only because it was so totally unexpected but because I thought that it was such an awesome thing to experience these men to follow their passion of being out on an adventure in the wilderness and painting.

Auf dem Weg nach Ghost Ranch musste ich am zweiten Tag den San Pedro Gipfel überqueren und hatte gegen Mittag nach einiger Anstrengung das Plateau auf 3000 m erreicht. Nachdem ich wieder zu Atem gekommen bin und die Aussicht ein bisschen genossen hatte, machte ich mich weiter auf den Weg zum Gipfel. Ich lief um eine Kurve und dort bot sich mir ein absolut unerwarteter Anblick mitten auf dem Berg mitten im Nirgendwo. Drei Männer standen in einer Reihe jeder vor einer Staffelei vollkommen versunken in ihre Malerei. Zuerst war ich zu erstaunt, um zu verstehen, was ich da wirklich sah. Es war fast so als würde ich in eine Szene laufen. Ich wünschte, ich hätte ein Bild gemacht, weil es sich so unwirklich anfühlte. Obwohl sie malten, war es wie ein Moment der Stille und als wäre die Zeit angehalten. Natürlich bin ich hingegangen und wir hatten eine wunderbare Unterhaltung. Tatsächlich waren sie eine Gruppe von vier Männern in ihren Sechzigern, von denen die drei malten und ihr Freund unten am Fluss fischen war. Nach bereits vier Tagen auf dem Berg, war es ihr letzter Tag. Unten am Fluss hatten sie ihr Lager aufgeschlagen, tagsüber malten und fischten sie und am Abend hatten sie zusammen eine gute Zeit am Lagerfeuer. Leider fing es nach einer Weile an zu regnen, sonst hätte ich den ganzen Tag bleiben und ihren Geschichten zuhören können. Sie waren einfach die nettesten Männer! Das war einfach eine einzigartige Erfahrung, nicht nur, weil so unerwartet, sondern weil es wirklich großartig war diese Männer zu treffen, die ihrer Leidenschaft nach einem Abenteuer in der Wildnis und der Malerei folgen.

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