Arriving in Ghost Ranch I made the decision to get off trail for a couple of days. For one to treat myself to a new sleeping bag after several cold nights at high altitude and minus degrees. And also to decide how to continue since moving anywhere further north meant more snow and rising rivers.
When planning this journey I may have had an idea of what I wanted to do. But luckily never made any plan of where exactly I wanted to go or what to do. And as it turns out letting go of plans and expectations was the right thing to do. I never planned to hike in New Mexico but it was such an incredible experience I would not have wanted to miss. The CDT was meant to guide me but the worries and crazy logistics to continue on the CDT despite ongoing snow conditions that I have experienced with the other hikers weren’t what I wanted on my adventure. So instead I decided to go with the flow and let opportunity guide me.
And that meant that after enjoying weeks of solitude while hiking I got to spent time in great company in Santa Fe and Taos.


Santa Fe – my time with Peggy
Coming off trail I was not only lucky enough for Peggy to invite me back to stay with her in Santa Fe but she also came to pick me up in Ghost Ranch with two of her friends. Where she treated us all to a road trip to the monastery and the Georgia O’Keeffe museum. Back at her house I got spoilt with foot soaks, relaxed mornings with coffee on her patio and trips to Santa Fe town. But most of all I enjoyed our conversations. Peggy, being born in New Mexico but having also worked in places like Turkey, Jordan, Afghanistan and Liberia, shared with me her passion for her home and heritage and taught me a lot about New Mexico. And although we never worked in Liberia together, having both been there and having worked and lived abroad and in similar countries it was inspiring to share stories and learn from her experiences. I only meant to visit for a couple of days but then was invited to stay longer as she had planned a champagne party for her friends. Which I happily accepted. It was only one evening and I wish I had more time to spend with her friends as the conversations were so interesting and captivating. Most of them being retired already meant that they had such a wealth of life experiences being teachers, painters or authors of children’s books, having worked and travelled around the world, raising their families. I learned about the challenges of the American school system as much as politics in Uganda, heard stories about the penguins in Antarctica and polar bears in northern Canada, enjoyed episodes of their family life and found great wisdom in their lessons from life. Which all encouraged me to continue with my journey.





Taos – Hippie life with Gary
After my days in Santa Fe I decided to travel to Taos. I wanted to experience the area as I heard that it attracts people from around the world in search of alternative and sustainable ways to life, inspiration as an artist or spiritual enlightenment. So something seemed to be special about this place. Also the mountains there were supposed to be really beautiful for hiking. Perfect. And so I went. I contacted Gary to ask if I could pitch my tent in his garden and ended up in a trailer that is parked outside his house surrounded with a wild garden and an amazing view of the mountains. Gary, being incredibly passionate about life and people, opened his home to me and Luke, another traveller. All of us coming from such different backgrounds and experiences but joint over common interests and passions, we would and still have the best time together talking about everything and nothing, cooking, laughing and watching the world go by. As much as I enjoy the hiking and the time in the woods, being here allowed me to really relax and finally let go of anything I was still holding on to after all the changes over the past months and worries of what come next. I finally can just be!





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In Ghost Ranch angekommen, habe ich mich entschieden meine Wanderung für ein paar Tage zu unterbrechen. Zum einen, weil ich mir nach mehreren kalten Nächten in den Bergen und bei Minusgraden einen neuen Schlafsack gönnen wollte. Und zum anderen, um zu entscheiden, wie ich weitermachen wollte, denn die Strecke weiter nach Norden bedeutete mehr Schnee und steigende Flüsse.
Bei der Planung der Reise hatte ich vielleicht eine Vorstellung von dem was ich machen wollte. Aber zum Glück hatte ich nie einen genauen Plan, wohin ich gehen oder was ich tun wollte. Und wie sich jetzt herausstellt, war das Loslassen von Plänen und Erwartungen genau das Richtige. Ich hatte nie vor gehabt in New Mexico zu wandern, aber es war eine so unglaubliche Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Der CDT sollte mir als Leitfaden dienen, aber die Sorgen und verrückte Logistik aufgrund der anhaltenden Schneeverhältnisse, die ich bei den anderen Wanderern mitbekommen habe, war nicht das, was ich auf meinem Abenteuer wollte. Also entschied ich mich stattdessen treiben zu lassen und den Gelegenheiten, welche sich ergeben, zu folgen.
Und das bedeutete, dass ich nach Wochen der Einsamkeit beim Wandern eine tolle Zeit in bester Gesellschaft in Santa Fe und Taos verbrachte.
Santa Fe – meine Zeit mit Peggy
Ich hatte nicht nur das Glück, dass mich Peggy wieder zu sich nach Santa Fe einlud, sondern sie holte mich auch noch zusammen mit zwei Freundinnen in Ghost Ranch ab. Wo sie mit uns dann auch noch einen Road Trip zu einem Kloster und das Georgia O’Keeffe Museum besucht hat. Zurück in ihrem Haus würde ich dann mit Fussbädern, entspannten Morgen mit Kaffee auf ihrer Veranda und Trips ins Zentrum von Santa Fe verwöhnt. Am meisten habe ich aber unsere Unterhaltungen genossen. Peggy, die in New Mexico geboren wurde, aber auch in Ländern wie der Türkei, Jordanien, Afghanistan und Liberia gearbeitet hat, teilte mit mir ihre Leidenschaft für ihre Heimat und Herkunft und brachte mir viel über New Mexico bei. Und obwohl wir nie zusammen in Liberia gearbeitet haben, wir aber beide da und in anderen teils ähnlichen Ländern gelebt und gearbeitet haben, war es inspirierend unsere Geschichten auszutauschen und von ihren Erfahrungen zu lernen. Ich wollte sie eigentlich nur ein paar Tage besuchen, wurde dann aber von ihr eingeladen länger zu bleiben, da sie eine Champagner Party für ihre Freunde geplant hatte. Was ich natürlich gerne annahm. Es war leider nur ein Abend und ich wünschte, dass ich mehr Zeit mit ihren Freunden hätte verbringen können, da die Gespräche so interessant und fesselnd waren. Die meisten von ihnen waren bereits im Ruhestand, was bedeutete, dass sie eine unglaubliche Lebenserfahrung hatten, als Lehrer, Malerin oder Autor von Kinderbüchern, die die Welt bereist und international gearbeitet und ihre Familien großgezogen hatten. Ich habe viel über die Herausforderungen des amerikanischen Schulsystems wie auch der Politik Ugandas gelernt, Geschichten über die Pinguine in der Antarktis und die Polarbären im Norden von Kanada gehört, Episoden aus ihrem Familienleben genossen und jede Menge Weisheiten aus den Lehren ihres Lebens gezogen. Was mich darin ermutigte meine Reise fortzusetzen!
Taos – Hippieleben mit Gary
Nach meinen Tagen in Santa Fe entschloss ich mich nach Taos weiterzuziehen. Ich wollte diese Gegend erkunden von der ich gehört hatte, dass sie Menschen aus der ganzen Welt anzieht auf der Suche nach nachhaltigen Alternativen zum leben, nach Inspirationen als Künstler oder spiritueller Erleuchtung. Es schien also etwas besonderes an diesem Ort zu sein. Auch sollten die Berge dort zum wandern sehr schön sein. Perfekt. Also fuhr ich hin. Ich kontaktierte Gary, um ihn zu fragen, ob ich mein Zelt im Garten aufschlagen dürfte und landete in einem Wohnwagen, der vor seinem Haus geparkt ist, umgeben von einem wilden Garten und einem atemberaubenden Blick auf die Berge. Gary, voller Leidenschaft für das Leben und die Menschen, öffnete sein Zuhause für mich und Luke, einen anderen Reisenden. Obwohl wir alle aus unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen kommen, verbinden uns unsere Interessen und Leidenschaften und haben dadurch die beste Zeit zusammen, reden über alles und nichts, kochen gemeinsam, lachen und beobachten, wie die Welt an uns vorbeizieht. So sehr ich das Wandern und die Zeit in der Wildnis auch genieße, hier zu sein, hat es mir erlaubt komplett zu entspannen und endlich alles loszulassen, was mich nach all den Veränderungen der letzten Monate und den Sorgen um das Danach beschäftigt hat. Endlich bin ich im Jetzt angekommen und kann einfach nur sein!
Es ist sehr schön und auch spannend von dir und deiner Reise zu lesen Das klingt alles ganz wunderbar und ich freue mich, dass es dir so gut geht.
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