After picking up Anke at Denver airport the plan was to get to the Wind River Reserve. Trying to get from Taos to Denver had taught me that public transport is a challenge. Even though New Mexico already is way ahead and offers bus services to rural towns and a train line between ist major cities. It still meant that despite Taos being close to the Colorado border there was just no way for me to leave straight from there to Denver. I had to detour all the way through Albuquerque all the way in the south. Which took me double the time. But it couldn’t have prepared me for what to expect when trying to get to Wyoming. I spent days trying to work it out. But it was clear that there was no way by public transport. We were prepared to hitchhike quite a long distance. But then I thought I would give Craigslist a go and posted an add there for a rideshare. And despite it being the 4th of July got quite a few responses. And that is how we met Nico. He didn’t need to go to Wyoming but wanted to help us and offered to drive us if we paid for gas. Which is an incredibly kind offer since it was over 600 km and would take at least 6-7 hours to drive. Although we had arranged to stay that night with someone through Couchsurfing, Nico picked us up that night and arranged to stay with him so that we could start that next morning. The drive was great and through beautiful countryside and we had really interesting conversations. Nico had just moved from California to Colorado the week before and also seemed to enjoy exploring and getting to know Wyoming where he had never been before. By the time we reached Pinedale it was already late in the afternoon and we were aware that he still needed to drive all the way back. But he still took the time to not only stop for us to buy some food for the hike. He even dropped us all the way to the trailhead and with that saved us another day and another hitchhike. Thank you so much, Nico!!!

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Nachdem ich Anke von Flughafen in Denver abgeholt hatte, war geplant, dass wir in den Wind River fahren. Der Versuch von Taos nach Denver zu gelangen, hatte mich aber bereits gelehrt, dass die öffentlichen Verkehrsmittel eine echte Herausforderung sind. Auch wenn New Mexico in der Hinsicht schon weit voraus ist und Busverbindungen selbst in ländlichen Orten und eine Zugverbindung zwischen den großen Städten anbietet, konnte ich doch keine Möglichkeit finden, direkt von da aus nach Denver zu fahren, sondern musste den Umweg über Albuquerque im Süden nehmen. Was mich doppelt so viel Zeit gekostet hat. Aber selbst das hat mich nicht darauf vorbereitet, was mich bei dem Versuch nach Wyoming zu gelangen erwartete. Ich habe tagelang versucht herauszufinden, was es für Möglichkeiten gibt. Aber es war klar, dass wir da nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln hinkommen würden. Wir hatten uns bereits darauf eingestellt per Anhalter zu fahren. Aber dann dachte ich, dass ich es noch über Craigslist probieren könnte, eine Anzeige für eine Mitfahrgelegenheit aufzugeben. Und obwohl es der 4. Juli, ein Nationalfeiertag war, gab es sogar einige Antworten. Und so haben wir Nico kennengelernt. Er musste gar nicht nach Wyoming, wollte uns aber helfen und bot an uns zu fahren, wenn wir für das Benzin zahlen würden. Was ein wirklich nettes Angebot ist, denn es sind über 600 km und eine Fahrtzeit von mindestens 6-7 Stunden. Und obwohl wir für diese Nacht eine Übernachtung über Couchsurfing organisiert hatten, holte er uns sogar noch an diesem Abend ab und arrangierte, dass wir bei ihm übernachten konnten, damit wir von da aus am nächsten Morgen starten konnten. Die Fahrt war super, durch wunderschöne Landschaften und wir hatten wirklich interessante Gespräche. Nico war erst eine Woche zuvor aus Kalifornien nach Colorado gezogen und schien Spaß daran zu habe, Wyoming zu erkunden und kennenzulernen, wo er auch vorher noch nicht gewesen war. Als wir Pinedale erreichten, war es bereits später Nachmittag und uns war bewusst, dass der den ganzen Weg noch zurückfahren musste. Aber trotzdem hat er sich die Zeit genommen und nicht nur angehalten, damit wir noch Essen für die Wanderung kaufen konnten, sondern uns dann sogar noch bis zum Ausgangspunkt des Trails gefahren und uns damit einen weiteren Tag und eine Fahrt per Anhalter erspart. Vielen Dank, Nico!