Trail magic # 6: Lynn and Dave

After we made it through the rain that night at the Green River campground we had just spread out all our gear and clothes to dry when Lynn and Dave passed our campsite. They asked us how we had survived the night and after we talked a little we offered them our map of the Wind River since the next section was not on it anymore. They were grateful for it and asked what they could offer in return. Coffee! And they actually went back to their trailer and shortly after came back with a big thermos full of hot coffee. We talked some more and then they went for a walk. Only for Dave to return shortly after to bring to two cans of beer for us to take on the trail. Normally we may have refused because they mean weight and we would have to carry them. But being on our last days of the hike and with less weight because most of the food was gone already we accepted. And who could refuse something like that? The little unexpected luxuries on trail!!!

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Nachdem wir es auf dem Campingplatz am Green River Lake die Nacht durch den Regen geschafft hatten, waren wir am Morgen gerade dabei unsere ganze Ausrüstung und Kleidung zum Trocknen auszubreiten, als Lynn und Dave vorbeikamen. Sie fragten uns, ob wir die Nacht gut überstanden hätten und nachdem wir ins Gespräch gekommen sind, boten wir ihnen unsere Wanderkarte des Wind River an, welche wir für den nächsten Abschnitt nicht mehr bräuchten. Sie waren total dankbar und fragten uns was sie uns als Gegenleistung anbieten könnten. Kaffee! Und sie gingen tatsächlich zurück und kamen kurz darauf mit einer großen Thermoskanne voll heißem Kaffee zurück. Wir unterhielten uns noch ein wenig und dann gingen sie spazieren. Nur dass Dave wenig später dann nochmal mit zwei Dosen Bier für unsere weitere Wanderung zurück kam. Normalerweise hätten wir das wohl dankend abgelehnt, da es zusätzliches Gewicht ist, welches wir hatten tragen müssen. Aber da es die letzten Tage waren und wir bereits weniger Gewicht hatten, weil das meiste Essen ja schon weg war, haben wir es gerne angenommen. Und wer könnte sowas auch schon ablehnen? Ein kleiner unerwarteter Luxus auf der Wanderung!

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