After our hike in Yellowstone we needed to decide where we would spend the last week hiking before Anke had to leave me again. We had to end the trip on a high. We had to go to Glacier NP. Anke was heading to Canada afterwards and I had planned to go there anyways. So we had a plan. And about 450 km of distance to cover!
We made it!!! In record time. Thanks to six kind people who offered us a ride. And what an experience it was.
Fist was Sarah, wo gave us a ride out of the park to Gardiner. It’s only a couple of miles from the park. But we had a short but fun conversation.
There Dave picked us up. He was driving his work van full of bags with laundry. Anke got in the front and I had the most comfortable ride in the back lying fully cushioned amongst the laundry bags. He dropped us at a gas station in Emigrant. Where we found the best ever stocked general store in the middle of nowhere. You could have bought anything there, from groceries to hardware, camping gear to all sorts of cowboy stuff.


Standing along the road there in the scorching heat was probably the longest we had to wait. Before Paul took pity and gave us a ride to Bozeman.
In Bozeman we didn’t have to wait long before Adam and Kayla offered us to ride along with them. An adventurous couple with whom we shared stories over travels and places to see! We sat in the back of their van with their dog and were kindly treated to cold drinks, chips and guacamole.
After being dropped in Butte we stood by the exit of yet another gas station. And trucker stop. A couple of cars stopped but none went our direction. It was late afternoon but still really hot. One truck stopped and even gave us fresh vegetables and cold drinks. But still wasn’t heading our direction. Until a huge truck stopped and David invited us to ride with him. We climbed up and settled in for almost two hours of fun conversation. And where we learned a lot about the lives of truckers! He had to drop us in Missoula. From where we needed to head north.



By that time the sun was starting to set but we still had over 100 km to go. We didn’t think we wouldn’t make it. We decided to go until it was dark and then would just stay somewhere for the night. But then we hit the jackpot with our last ride! And met Diane. She was on her way home from a meeting. And actually lives in Kalispell. The town just before the NP. And not only that. When we asked her at which campground she could drop us she offered us to stay with her. She has a little treehouse in her garden and regularly hosts people through couchsurfing. So after two hours of again fun and interesting conversation we arrived at he house, were spoilt to a glas of wine and the comfortable bed in her tree house…and couldn’t believe that we had actually managed to make it all the way. Having met such incredible people along the way, sharing stories with them and just having experienced such kindness!


Nach unserer Wanderung im Yellowstone mussten wir uns entscheiden, wo wir die letzte Woche zum wandern verbringen wollten bevor Anke mich wieder verlassen würde. Wir mussten die Reise mit einem Höhepunkt beenden. Wir mussten zum Glacier NP. Anke würde danach nach Kanada weiterreisen und ich wollte sowieso dahin. Wir hatten also einen Plan. Und ungefähr 450 km dahin zurückzulegen….
Aber wir haben es geschafft!!!! In Rekordzeit. Was wir sechs super netten Menschen zu verdanken haben, die uns eine Mitfahrgelegenheit angeboten haben. Was für eine unglaubliche Erfahrung.
Sarah war die erste, die uns aus dem Park nach Gardiner mitgenommen hat. Es ist nur ein paar Meilen vom Park entfernt. Aber wir hatten ein lustiges, kurzes Gespräch.
Dort hat uns dann Dave eingesammelt. Er war in seinem Arbeitsvan mit Säcken voller Wäsche unterwegs. Anke stieg vorne ein und ich hatte hinten die wohl bequemste Fahrt voll gepolstert in einem Berg von Wäschesäcken. Er hat uns an einer Tankstelle in Emigrant abgesetzt. Wo wir mitten im Nirgendwo den wohl am besten bestückten Tante Emma Laden vorfanden. Man hätte dort alles kaufen können, von Lebensmitteln, Baumarktsachen, Campingausrüstung und allerlei Cowboyzeugs.
Da haben wir, in der sengenden Hitze entlang der Straße stehend, dann die wahrscheinlich längste Zeit warten müssen. Bis sich Paul erbarmt hat und uns bis Bozeman mitgenommen hat.
In Bozeman haben wir dann aber nicht lange warten müssen bis Adam und Kayla und angeboten haben mit ihnen mitzufahren. Ein abenteuerlustiges Paar mit dem wir uns über Reisen und Orte, die man noch unbedingt sehen sollte, ausgetauscht haben. Wir saßen mit ihrem Hund hinten im Van und wurden mit kalten Getränken, Chips und Guacamole verwöhnt.
Nachdem sie uns uns Butte abgesetzt haben, standen wir wieder an der Ausfahrt einer Tankstelle. Und eines Truckerstops. Ein paar Autos hielten an, aber keiner fuhr in unsere Richtung. Es war später Nachmittag, aber immer noch extrem heiß. Ein Trucker hielt an und gab uns frisches Gemüse und kaltes Wasser, aber musste leider auch nicht in unsere Richtung. Aber dann hielt ein riesiger Truck an und David bot uns an mitzufahren. Wir sind also hochgeklettert und haben es uns in seiner spaceship-ähnlichen Fahrerkabine für fast zwei Stunden interessanter Unterhaltung gemütlich gemacht. Und haben so viel über das Leben von Truckern gelernt. Er musste uns in Missoula absetzen, da wir von da aus nach Norden mussten.
Zu diesem Zeitpunkt ging schon langsam die Sonne unter, aber wir hatten noch über 100km vor uns. Wir dachten nicht, dass wir es schaffen würden. Und beschlossen noch weiterzufahren bis es dunkel wurde, wo wir dann irgendwo die Nacht bleiben würden. Aber dann haben wir mit unserer letzten Mitfahrgelegenheit den Jackpot gewonnen! Und Diane getroffen. Sie war auf dem Heimweg von einem Treffen. Und wohnt tatsächlich in Kalispell. Den Ort direkt vor dem NP. Und nicht nur das. Als wir sie fragten, auf welchem Campingplatz sie uns absetzen könnte, bot sie uns an bei ihr zu übernachten. Sie hat ein kleines Baumhaus in ihrem Garten, wo sie über Couchsurfing regelmäßig Gäste beherbergt. Nach zwei Stunden lustiger und interessanter Unterhaltung kamen wir bei ihr zu Hause an, wurden mit einem Glas Wein und einem bequemen Bett in ihrem Baumhaus verwöhnt….und konnten nicht glauben, dass wir tatsächlich die komplette Strecke geschafft hatten. Und auf dem Weg solche unglaublichen Menschen getroffen haben, mit ihnen so viele Geschichten teilen konnten und einfach eine solche Freundlichkeit erleben durften!