After a week in Glacier NP I was in love. With the beauty of it all. So when I had the opportunity to hike some more I took it!
Anke was being picked up by her son who lives in Calgary. And I decided to take that chance of a ride across the border, to be dropped off at Waterton NP, from where I decided to hike back into the US and with that Glacier NP. Waterton and Glacier NP are basically one National Park, only separated by the border between the US and Canada. Meaning I could spend some time in Waterton, then hike across the border and explore another area of Glacier NP. I would have loved to also hike in Waterton NP. But since the park was affected by a severe fire burning down the forest in the majority of the park two years back it meant that a lot of the areas in the park still weren’t really accessible yet. So I spent a couple of days in Waterton Village, just enjoying the rest, relaxing by the water, writing my blog and catching up with family and friends.



And then, after sorting out immigration and the backcountry camping permits, I left for another absolutely amazing hike. Very different in many ways but just as wonderful an experience.
On this hike I wanted to take my time. So the way it worked out with the permits I was able to make it a six day hike with very short distances between the camp sites. It meant that instead of hiking all day I would either be able to stop along the way or reach the camp sites early. I had time to explore away from the trail without my heavy backpack, time to do yoga and most enjoyable…time to read. It meant carrying the extra weight of three books. But what a pleasure of sitting in the middle of the wilderness, reading a book…being totally immersed in nature feeling like I have all the time in the world.


































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Nach einer Woche wandern im Glacier NP war ich absolut verliebt in die Schönheit dieser Gegend. Die Gelegenheit den Park noch mehr zu erkunden, konnte ich mir also nicht entgehen lassen!
Anke wurde von ihrem Sohn abgeholt, der in Calgary lebt. Also beschloss ich, die Chance zu nutzen mit über die Grenze nach Kanada zu fahren, mich am Waterton NP absetzten zu lassen und von da aus zurück über die Grenze und damit in den Glacier NP zu wandern. Waterton und Glacier NP sind im Grunde ein Nationalpark, der durch die Grenze zwischen den USA und Kanada getrennt ist. D.h. ich konnte etwas Zeit in Waterton verbringen, um dann ueber die Grenze zu wandern und dann eine andere Gegend im Glacier NP zu erkunden. Am liebsten wäre ich auch im Waterton NP gewandert. Da der Park jedoch vor zwei Jahren zum Großteil von einem schweren Waldbrand betroffen war, waren viele Bereiche des Parks immer noch nicht wieder so einfach zugänglich. Also verbrachte ich nur einige Tage in Waterton Village, genoss die Pause, entspannte mich am Wasser, schrieb meinen Blog und hatte Zeit mich endlich mal wieder ausfuehrlich bei Familie und Freunden zu melden.
Nachdem ich dann alles bezüglich Einwanderung und der Genehmigungen fürs Backcountry Camping geklärt hatte, machte ich mich auf den Weg zu einer weiteren wunderbaren Wanderung. In vielerlei Hinsicht ganz anders als die Wanderungen in den Wochen zuvor, aber auf jeden Fall genauso unbeschreiblich schön.
Diesmal wollte ich mir auf der Wanderung Zeit lassen. So wie das mit den Camping Genehmigungen geklappt hat, war es mir möglich eine sechstägige Wanderung mit sehr kurzen Entfernungen zwischen den Campingplätzen zu machen. Anstatt also den ganzen Tag zu wandern, konnte ich so entweder unterwegs anhalten oder die Campingplätze früher erreichen. Und hatte so Zeit ohne meinen schweren Rucksack die Gegend auch abseits vom Trail zu erkunden, Yoga zu machen und was am Besten war….ich hatte Zeit zum lesen. Das bedeutete zwar, dass ich das zusätzliche Gewicht von drei Büchern mitgeschleppt habe. Aber es war ein solches Vergnügen mitten in der Wildnis zu sitzen und ein Buch zu lesen…vollkommen umgeben von der Natur und mit dem Gefühl alle Zeit der Welt zu haben!