The last section of my route down the rivers in Montana. And it was the best part of it all. Just how I had imagined this paddling adventure to be. It all came together just so beautifully! The river. Wide, deep, green-turquoise water with a steady flow. That allowed for me to float in between paddling and just take it all in. Take in the stunning landscapes. Glacier NP was impressive for ist alpine mountain ranges and wild forests. But this part of Montana made me feel like I was going back in time. It’s so serene. So rugged. So vast. Rolling hills barren but looking golden from the pastures. That gave this feeling of an incredible open space. But with the Mission mountain range in the background for a grand effect. And the striking rock formations of the Alkaline Hills along the river embankments. The river was framed with small forests and bushes. That had first hints of color as the season is turning into fall. But the weather was just so perfect again. As I left it was still cloudy. Which made the atmosphere ever so much more mystical. But the other two days we pure sunshine and so hot I was glad to jump into the river every chance. The first night I slept with my tent set up just in case it may have rained. But the second night I cowboy camped right on the river bank between the mint and sage. Well or at least I tried to sleep. I watched the full moon rise over the mountains and it felt incredibly bright the whole night. It felt so enchanted as I could see the moon mirrored in the river and the the mountains and trees in sharp outlines around me. As dawn came so did the fog rising from the river when suddenly I couldn’t see anything at all as I was completely swallowed in it. Until it lifted and the sun came out again.
On the bare river banks where the water level had dropped mint would grow in abundance. Which was not only a great smell every time I stopped. But also made for great tea. The wildlife has also been incredible. I saw three elk standing in the water one morning watching me float by. And a mother and baby mule deer trying to hide with their heads in the bushes oblivious to the fact that their white butts kind of gave them away. But most entertaining of all were the birds. Many of which had built their caves into the beautiful Alkaline Rock formations along the river. The nature and wildlife along this section of the river passing through the Indian reservation is very inpiring.
I was in awe of so much beauty. Loved calmness. Drifting down the river. Feeling like the world was just passing in front of me in all its wonder. I didn’t want it to stop. I could have gone on forever. But I also felt proud when I reached Perma. That I had pulled off this crazy adventure of paddling down from the north to the south of Montana. So unprepared in so many ways. But so rewarded beyond my expectations. Not just having seen the many different beauties of Montana. Of the North Fork River, the Flathead River and the Flathead Lake. But the experiences along the way that made me grow so much. For what I learned about paddling. About the water. And most of all myself.



































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Der letzte Abschnitt meiner Route entlang der Flüsse Montanas. Und es war der beste Teil von allen. Genau so hatte ich mir meine Paddeltour vorgestellt. Es hat einfach alles so wunderbar gepasst! Der Fluss. Breites, tiefes, grün-türkisfarbenes Wasser mit einer gleichmäßigen Strömung. Was mir ermöglicht hat zwischen dem Paddeln mich einfach treiben zu lassen und es einfach alles auf mich einwirken zu lassen. Und die atemberaubende Landschaft zu geniessen. Der Glacier NP war beeindruckend für seine alpinen Gebirgsketten und wilden Wälder. Aber dieser Teil von Montana gab mir ein Gefühl in der Zeit zurückzugehen. Es ist so friedlich. So wild. So weit. Sanfte Hügelzüge, karg, aber goldgelb aussehend von den Weiden. Es gibt einem das Gefühl von unglaublicher Weite und Freiheit. Die Missionsgebirgskette im Hintergrund hat dadurch eine noch großartigere Wirkung. Und der unglaublichen Felsformationen der Alkaline Hills entlang der Ufer. Der Fluss war von kleinen Wäldern und Büschen gesäumt. Welche einen ersten Hauch der Laubfärbung hatten, da es jetzt doch in den Herbst übergeht. Aber das Wetter war wieder so perfekt. Als losfuhr, war es noch bewölkt. Was die Atmosphäre noch mystischer erscheinen lies. Aber die anderen beiden Tage hatte ich reinen Sonnenschein und es war so heiss, dass ich froh war bei jeder Gelegenheit in den Fluss springen zu können. Die erste Nacht hatte ich das Zelt aufgebaut für den Fall, dass es geregnet hätte. Aber in der zweiten Nacht habe ich unter freiem Himmel direkt am Flussufer zwischen Minze und Salbei geschlafen. Oder zumindest versucht zu schlafen. Denn ich sah den Vollmond über den Bergen aufgehen und es war die ganze Nacht unglaublich hell. Es fühlte sich richtig verzaubert an, da ich den Mond sich im Fluss spiegeln und die Berge und Bäume um mich herum in klaren Konturen sehen konnte. Als die Morgendämmerung kam, stieg der Nebel vom Fluss auf und plötzlich konnte ich gar nichts mehr sehen, da ich völlig darin verschwunden war. Bis sich der Nebel verzog und die Sonne herauskam.
An den kahlen Ufern, wo bereits der Wasserpegel gesunken war, wuchs überall Minze im Überfluss. Das war nicht nur ein toller Geruch, wenn ich anhielt. Sondern hat sich auch super für Tee gemacht. Auch die Tierwelt war unglaublich. Eines Morgens sah ich drei Elche im Wasser stehen, die mich beobachteten, wie ich an ihnen vorbeifloss. Und eine Maultierhirschmutter mit Kind, die versuchten sich mit den Köpfen in den Büschen zu verstecken, ohne zu bemerken, dass ihre weißen Hintern sie verrieten. Am unterhaltsamen waren aber die Vögel. Vielen von ihnen hatten ihre Höhlen in den wunderschönen Alkalien Felsformationen entlang des Flusses gebaut. Die Natur und Wildleben entlang dieses abschnittes des Flusses durch das Indian Reservation ist sehr inspirierend.
Ich war voller Bewunderung für so viel Schönheit. Und liebte die Ruhe. Den Fluss hinunter zu treiben. Das Gefühl als würde die Welt in all ihren Wundern an mir vorbeiziehen. Ich wollte nicht aufhören. Und hätte immer so weitermachen können. Aber ich war auch stolz als ich Parma erreichte. Dass ich dieses verrückte Abenteuer die Flüsse vom Norden in den Süden Montanas zu paddeln tatsächlich geschafft hatte. In so vieler Hinsicht unvorbereitet. Aber weit über meine Erwartungen hinaus belohnt! Nicht nur wegen der vielen verschiedenen Schönheiten Montanas, die ich gesehen habe. Vom North River, dem Flathead River und dem Flathead Lake. Aber vor allem wegen der Erfahrungen entlang des Weges, welche mich so wachsen lassen haben. All das was ich übers Paddeln gelernt habe. Über das Wasser. Und am allermeisten über mich.
Liebe Claudia,
da denke ich noch über Deinen letzten Blog nach…und es kommt ein neuer…danke!
Gut zu erfahren, daß Du das Boot jetzt sicherer führen könntest, es sogar einfach gleiten lassen könntest. Da hast Du von der Landschaft, von Pflanzen und Tieren, von allen Eindrücken geschrieben und uns teilhaben lassen. Ich denke noch über Kennenlernen und Freundschaften nach, Du hast so wunderbar beschrieben was Gemeinsamkeit beinhalten und bedeuten kann. Ich kenne Steffen jetzt 58 Jahre und wir haben ein gutes Miteinander für uns entdeckt und leben es.
Seit 5 Tagen wandern wir in den Sudeten…Wälder, Wiesen, Ruhe in der Einsamkeit.
Für Dich geht’s weiter und wir freuen uns auf neue Berichte von Dir, ein lieber Gruß von Margrit und Steffen
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