After leaving Montana I arrived in Utah. And with that in another world. The desert. So much space. And what a landscape…
Before starting my trip on the Green River I had two days before meeting Dan and decided I would explore the San Rafael Swell area close to Green River town. Arriving in the evening I was captured by the first mesmerising sunset. Although in the desert it is not the sunset or sunrise that is the most beautiful. But dusk and dawn. As not only the sky becomes illuminated in the most stunning colours but also the mountains and rock formations just start glowing.








So after an amazing sunset, dusk, night sky, dawn and sunrise I was dropped off by Erich at the Wild Horse Canyon. It’s an 8 mile loop along the river bed of the Wild Horse and Bell Canyon. And it takes you through narrow caved passages, climbing over rocks and up and down the hurdles created by the water. It is so fascinating to follow the path of the ancient river and imagining how water created this canyon over millions of years. Sometimes the walls were extremely smooth and towering over me, some areas were wide with many plateaus and various vegetation and then there were rough and carved out sections full of holes and sharp edges. I had a really fanstastic time following what felt like a maze at times, squeezing through narrow sections, climbing over rocks and ducking through caves, touching the smooth walls and loving the colours and shadows created by the sun. And the whole time I was there I kept thinking what I wrote about the power of water. Walking this deep in the canyon knowing it was shaped that way over such a long time by water and wind, and so very differently within such a small area as well, felt extremely impressive.
























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Nachdem ich Montana verlassen habe, kam ich in Utah an. Und damit in einer anderen Welt. Der Wüste. Soviel Weite. Und was für eine Landschaft…
Bevor ich meine Tour auf dem Green River starten und Dan treffen würde, hatte ich zwei Tage Zeit und beschloss die Gegend im San Rafael Swell in der Nähe von Green River Town zu erkunden. Als ich am Abend ankam, wurde ich bereits von einem ersten faszinierenden Sonnenuntergang gefangen genommen. Obwohl in der Wüste nicht die Sonnenuntergänge oder -aufgänge am schönsten sind. Sondern die Dämmerung und das Morgengrauen. Da wird nicht nur der Himmel in den schönsten Farben erleuchtet, sondern die Berge und Felsformationen fangen regelrecht an zu glühen.
Nach einem atemberaubenden Sonnenuntergang, Abenddämmerung, Nachthimmel, Morgendämmerung und Sonnenaufgang wurde ich von Erich am Wild Horse Canyon abgesetzt. Da führt ein 8 Meilen langer Pfad durch den Wild Horse und Bell Canyon. Er verläuft meistens durch enge Gänge und man klettert über Felsen und die vom Wasser geschaffenen Hürden hinauf und hinunter. Es ist wirklich faszinierend dem Pfad des Flusses zu folgen und sich vorzustellen, wie es Wasser diesen Canyon in Millionen von Jahren geschaffen hat. Manchmal waren die Wände extrem glatt und überragten mich, einige Bereiche waren breit mit vielen Plateaus und verschiedener Vegetation und dann gab es raue und erodierte Abschnitte voller Löcher und scharfer Kanten. Ich hatte eine wirkliche fantastische Zeit dieser Art Labyrinth zu folgen, mich durch enge Abschnitte zu zwängen, über Felsen zu klettern und durch Höhlen zu ducken, die glatten Wände zu berühren und liebte die Farben und Schatten, die von der Sonne erzeugt wurden. Und dabei habe ich die ganze Zeit darüber nachgedacht, was ich über die Kraft des Wassers geschrieben habe. Es fühlte sich unglaublich beeindruckend an so tief durch diese Schlucht zu wandern und zu wissen, dass diese über so lange Zeit vom Wasser und Wind geschaffen wurde und das in einem so kleinen Bereich.
Liebe Claudia, die Berichte mit Fotos der Landschaft und Dir mittendrin sind informativ, sind die Fotos mit Dir mit Selbstauslöser geschossen? Oh USA und Waffen..
Wir sind 7 Tage zurück von der Sudeten Wandertour, In Grossburgwedel ist es Herbst, Wind Wolken Regen tagsüber, ab 18.30 Uhr Dunkelheit. Ich sitze im Zug nach Norden/Ostfriesland mein Geburtsort und besuche einen Schulfreund zum Tee mit Kluntje am Nachmittag.
Die wenigen Sonnenstrahlen in den letzten Tagen sammle ich wie FREDRICK im Buch von LEO LEONNI. Kennst Du das Kinderbuch von 1967??
Dein Bericht und die Fotos zeigen Felsen von Wasser- und Wind und Zeit geschliffen, weich, elegant und scharf, irgendwie lebendig…..hellrosa Sandstein?
Diese Wanderung ..8 Meilen… eine Tagestour mit großem Gepäck? War die Wasserhöhe im Canyon konstant? Keine Tiefen, kein nasser Rucksack? Ich bin gespannt auf die Wild River Tour….. wieder mit Kanu?? Es ist schön Dich auf Deinen Wegen zu begleiten..und vielleicht Dich in Hannover wieder zu sehen, mit Gruß von Margrit
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Liebe Margrit, wieder einen lieben Dank für deine Nachricht. Wenn ich alleine unterwegs bin, dann ist der Selbstauslöser natürlich die einzige Möglichkeit auch Mal mit auf dem Photo zu sein. Gar nicht so einfach! Aber ich bin ja auch ganz oft mit Freunden unterwegs und da kann man natürlich kreativer werden.
Das Buch kenne ich nicht. Aber danke für den Tipp!
Der Canyon ist zum Teil aus Sandstein, aber sicherlich findet man da ganz unterschiedliche geologische Schichten. Leider kenne ich mich da leider zu wenig aus. Auch wenn das sehr faszinierend ist. Wasser gab es keines im Canyon. Im Winter und Frühjahr regnet es da auch und da füllen sich einige der Flussbette und Canyons mit Wasser, aber ich weiß nicht inwiefern das auch für diesen Canyon zutrifft. Ich bin da nur diesen einen Tag mit kleinem Rucksack durchgewandert. Und das war gut sonst hätte ich durch einige der engen Stellen wahrscheinlich gar nicht gepasst.
Ich versuche fleissig weiter zu berichten. Und freue mich immer sehr von euch zu hören! Lieben Gruß aus der sonne, Claudia
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