A quick and spontaneous change from the desert. A visit to the Californian coast. Another but yet so different beauty. I love the ocean. And it captured me again!
I got to visit Erich, who already gave me an introduction to stand-up paddle boarding and sailing, and now wanted me to play with the big waves. I was to learn surfing.
We started our trip up the coast in Bolinas. A sweet little costal town north of San Francisco with an vibrant surfing community. We rented a wet suit for me and headed for the beach. Where I got my first lesson. And learned how much fun surfing can be. But also how exhausting. Paddling out into the waves laying on the board already engages the whole body. Then you watch the waves trying to estimate which one is the right one to catch. And then you just go for it, paddling until the wave starts carrying you, finding the right moment to get up and riding with the wave. So the theory… Of course it looks way easier than it actually is. Just to coordinate my body, watching the waves, respond in time and then to get a feeling for the waves was as much as I could master. But it is great fun. Trying to find this moment where the wave starts carrying you. I managed a couple of times to catch a wave. And the feeling is incredible. I definitely got a taste for why people become so passionate about surfing. It’s being out in the ocean, feeling the force of the water, engaging and connecting with your whole body that makes it such a holistic experience. But of course I’m still far from getting into this moment. I only made it up on my knees. It will take time to train my body to balance. Not only when I paddle but to actually stand up and ride the wave. To then learn to read the waves and catch those right moments. Which of course is a quest for life for all surfers. So I believe I have just started on this journey and can only hope that I will get more opportunities to go out and play in the waves again.




















From Bolinas we travelled up the coast, through more enchanting towns and past countless more stunning beaches and bays. I loved Elk and Mendocino as towns. As for the beaches I wouldn’t be able to say because they were all incredibly beautiful. And empty. We hardly met other people on those beaches. Which made exploring the caves and walking along the beaches even more fun. Of course also being totally fortunate again with perfect weather.















Leaving the coast we went through a redwood forest. The trees there grow so close to each other and are so tall that the forest is extremely dense. Which makes it feel very dark and mystical even during the daytime. But magical at the same time when rays of sunshine push through the canopy. Just as magical as the vineyards we passed through afterwards. Especially at this time of the year with the leaves all turned red and yellow. In those hills Erich shares a farm with David. Meeting him was a joy as he had lived there for such a long time and was able to share so many stories about the area. We stayed on the farm for about a week. Cooked apple sauce, made fermented collard greens, picked figs and pears, and helped out at the monthly pancake breakfast at the local grange. It was great to enjoy some relaxed days. But also to meet some of the locals and experience life in these hills and valleys.








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Eine kurze und spontane Abwechslung von der Wüste. Ein Besuch an der kalifornischen Küste. Eine weitere, aber doch so andere Schönheit. Ich liebe das Meer. Und es hat mich wieder gefangen genommen!
Ich habe Erich besucht, der mir bereits eine Einführung ins Stand-up Paddle Boarding und Segeln gegeben hat und mich nun mit den großen Wellen spielen lassen wollte. Ich würde das Surfen lernen.
Wir begannen unsere Fahrt entlang der Küste in Bolinas. Einer netten kleinen Küstenstadt nördlich von San Francisco mit einer lebendigen Surfer-Community. Wir mieteten einen Neoprenanzug für mich und machten uns auf den Weg zum Strand. Wo ich meine erste Stunde bekam. Und lernte, wie viel Spaß das Surfen machen kann. Aber auch wie anstrengend. Auf dem Board liegend in die Wellen zuzu padde, benötigt bereits den vollen Körpereinsatz. Dann beobachtet man die Wellen und versucht abzuschätzen, welche die richtige ist. Um dann richtig loszupaddeln bis einen die Welle anfängt zu tragen. Und dann den richtigen Moment zu finden, um aufzustehen und mit der Welle zu reiten. So zumindest die Theorie… Natürlich sieht es viel einfacher aus als es tatsächlich ist. Meinen Körper zu koordinieren, die Wellen zu beobachten, rechtzeitig zu reagieren und dann ein Gefühl für die Welle zu bekommen, war alles wozu ich fähig war. Aber es macht großen Spaß. Ich habe versucht diesen Moment zu finden, wo die Welle einen anfängt zu tragen. Ein paar Mal habe ich es auch geschafft eine Welle zu erwischen. Und das Gefühl ist unglaublich. Ich habe definitiv einen Geschmack dafür bekommen, warum Menschen eine solche Leidenschaft fürs Surfen entwickeln. Im Meer zu sein, die Kraft des Wassers zu spüren, seinen Körper zu beobachten und sich verbunden zu fühlen, ist was es zu einem so ganzheitlichen Erlebnis macht. Aber natürlich bin ich noch weit davon entfernt diesen Moment zu erleben. Bisher habe ich es nur bis auf die Knie geschafft. Es wird Zeit brauchen, um das Gleichgewicht für meinen Körper zu trainieren. Nicht nur, wenn ich paddel, sondern auch um tatsächlich aufzustehen und die Welle zu reiten. Dann zu lernen, die Wellen zu lesen und die richtigen Moment abzufangen. Was natürlich eine lebenslange Suche für alle Surfer ist. Ich glaube also, dass ich erst am Anfang meiner Reise bin und kann nur hoffen, dass ich noch mehr Möglichkeiten bekomme wieder hinaus aufs Meer zu kommen und in den Wellen zu spielen.
Von Bolinas fuhren wir weiter die Küste hinaus, durch bezaubernde Städtchen und vorbei an unzähligen weiteren atemberaubenden Stränden und Buchten. Ich liebte Elk und Mendocino als Orte. Was die Strände betrifft, so kann ich das gar nicht sagen, weil sie alle unglaublich schön sind. Und leer. Wir haben an den Stränden kaum andere Menschen getroffen. So machte es aber nur noch mehr Spass, die Höhlen zu erkunden und den Strand lang zu spazieren. Und natürlich hatten wir total Glück mit perfektem Wetter.
Als wir die Küste verließen, führen wir durch einen Redwood-Wald. Die Bäume dort wachsen so dicht beieinander und sind so hoch, dass der Wald extrem dicht ist. So fühlte es sich auch tagsüber sehr dunkel und mystisch an. Aber zugleich auch magisch, wenn sich Sonnenstrahlen durch das Blätterdach stahlen. Genauso magisch wie die Weinberge, an denen wir danach vorbeifuhren. Besonders zu dieser Jahreszeit, wo die Blätter so rot und gelb gefärbt waren. In diesen Hügeln teilt sich Erich mit David eine Farm. David zu treffen, war eine echte Freude, da er schon so lange da lebt und viele Geschichten über die Gegend teilen konnte. Wir blieben etwa eine Woche auf der Farm. Kochten Apfelmus ein, fermentierten Kohl, pflücken Feigen und Birnen und halfen beim monatlichen Pfannkuchenfrühstück beim örtlichen Bauernverband aus. Es war toll ein paar entspannte Tage zu genießen. Aber auch einige Einheimische zu treffen und das Leben in diesen Hügeln und Tälern kennenzulernen.