Road tripping through the Wild Wild West (Part 1)

Coming back after my short visit from California I met up with Dan again in Grand Junction. Our idea was to go on a road trip exploring the parks, canyons and forests in Utah and Arizona, hiking and paddling whenever we got a chance. Having the van allowed us to be flexible to go wherever we wanted. So we pretty much made the decisions where to go next as we went along. It gives you so much freedom not to follow a schedule. To be spontaneous. To follow the flow. The last weeks has given us so many unexpected wonderful experiences. On a road trip you get to see so much more within a short time of course. So here comes only a summary of the highlights:

Colorado Grand National Monument

Literally just outside Grand Junction we passed through this park on our way to Utah. It’s a small park but true to American dimensions still a large area with stunning rock formations and canyons. Being this close to a city it was the first time I would feel so close to civilization while in such a natural place. At night we slept under the stars while seeing the lights of the city sparkle below us in the valley. The highlight of our time there was the hike we attempted into the canyons. We got a recommendation by a ranger at the visitor center but pretty much had lost the trail as we set off. So we decided to follow the dry river bed into the canyon. It involved some climbing but was good fun. Especially when we got almost run over by mountain goats. I was just starting to climb up some boulders when suddenly a group of mountain goats jumped over my head. I almost fell off the rock. They climbed on the rocks around us and watched us with such curiosity looking like naughty little kids with a smirk on their faces… What an experience.

Conquering Mt. Tukuhnikivatz

Leaving Colorado into Utah we saw a lot of mountain ranges in the distance. Wondering what they are we installed an app called peak finder. It tells you all the peaks based on your location. Most of them of course totally unfamiliar. But that is how I first came across Mt. Tukuhnikivatz in the La Sal mountain range. The name was so different and kind of stood out from all the other peaks I felt intrigued. When I looked up the meaning of the name we learned that it is a native name and means ‚where the sun sets last‘. That night we found a place to camp in the forest with the peak right behind us. So the spontaneous idea formed to climb the peak the next day. A crazy idea at first, but then we went for it, drove over and up a steep mountain dirt road, through a creek and an incredible aspen forest and started our ascend. It wasn’t a long hike but at that elevation (12,482 ft/3805m) definitely not easy, with some serious wind once we left the forest cover and a scramble up some loose rocks making it all the way to the top of mountain. What a view! We did a little celebratory dance in honour of the mountain. Because after all we had just climbed this peak because of the name. Mt. Tukuhnikivatz! We climbed back down and decided to camp on the pass that night. Just as we had parked we got to see a bear running out into the field. He spotted us, stood up to get a better view and the disappeared back into the forest again. I guess I felt happy to sleep in the van that night. For which I also felt grateful when waking up the next morning and being surprised by everything covered in snow outside! My first touch with winter after months of summer!

Lost in space in the Canyonlands

Leaving the mountain we headed back to warmer weather and into the Canyonlands NP. We only got to visit a small corner of the park. Which is so incredibly vast. It definitely gives you the feeling that you could get lost in so much space. It’s almost overwhelming to see such grand nature as far as the eye can see. And to feel the presence of time, of those millions of years shaping such an environment. What I loved most about our time there was the drive in through the canyons with the trees near the river in bright yellow golden fall colours. It was such a contrast to the red and sand coloured stones of the canyons and enhanced it even more. We went for a short hike and then decided to watch the rock formations start glowing in the evening sun while cooking dinner. So we parked the van with a view of the Needles, had some beers and dinner, enjoyed the warmth of the sun. And just life in general!

TO BE CONTINUED….

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Nachdem ich von meinem kurzen Ausflug nach Kalifornien zurückgekommen bin, habe ich Dan in Grand Junction wiedergetroffen. Unsere Idee war es die Parks, Canyons und Wälder von Utah und Arizona auf einem Road Trip zu erkunden und zu wandern und paddeln, wann immer wir ein Chance dazu hatten. Der Van ermöglichte es uns so flexibel zu sein zu fahren wohin auch immer wir wollten. Und so trafen wir die Entscheidungen, wohin es als nächstes gehen sollte, einfach unterwegs. Es gibt einem einfach soviel Freiheit keinem Zeitplan folgen zu müssen. Spontan zu sein. Sich einfach treiben zu lassen. Die letzten Wochen haben uns so viele unerwartete wunderbare Erlebnisse beschert. Auf einem Road Trip bekommt man in so kurzer Zeit natürlich auch viel mehr zu sehen. Hier also nur eine Zusammenfassung der Highlights:

Colorado Grand National Monument

Von Grand Junction auf dem Weg nach Utah sind wir durch diesen Park gefahren, da er buchstäblich außerhalb der Stadt liegt. Es ist nur ein kleiner Park, aber den amerikanischen Verhältnissen entsprechend immer noch ein riesiges Gebiet mit atemberaubenden Felsformationen und Canyons. Da wir so nah an der Stadt waren, war es auch das erste Mal, dass ich mich so nah an der Zivilisation fühlte während wir inmitten eines solchen Naturwunders waren. Nachts schliefen wir unter den Sternen, während unter uns im Tal die Lichter der Stadt funkelten. Der Höhepunkt in diesem Park war eine versuchte Wanderung in den Canyon. Wir hatten eine Empfehlung von einem Ranger im Besucherzentrum erhalten, aber direkt nachdem wir losgelaufen sind, hatten wir bereits den Trail verloren. Also beschlossen wir dem trockenen Flussbett in den Canyon zu folgen. Dazu mussten wir ein bisschen klettern, aber das hat wirklich Spaß gemacht. Besonders als wir fast von Bergziegen überrannt wurden. Ich hatte gerade begonnen einen Felsen hochzuklettern als mir plötzlich eine Gruppe Bergziegen über den Kopf sprang. Ich wäre fast von Felsen gefallen. Sie kletterten einfach auf die Felsen um uns herum und beobachteten uns mit einer solcher Neugierde, wie ein paar wilde kleine Kinder mit einem Grinsen auf dem Gesicht…was für ein Erlebnis.

Eroberung des Mt. Tukuhnikivatz

Als wir Colorado Richtung Utah verliesen, sahen wir jede Menge Gebirgszüge in der Ferne. Wir haben uns gefragt, welche das sind und haben die App Peak Finder installiert. Die zeigt einem alle Gipfel basierend auf dem aktuellen Standort an. Die meisten sind einem natürlich völlig unbekannt. Aber so bin ich zum ersten Mal auf den Berg Tukuhnikivatz im La Sal Gebirge gestoßen. Der Name war so anders und unterschied sich irgendwie von den anderen Gipfeln, dass ich fasziniert war. Als ich die Bedeutung des Namen nachschaute, lernten wir, dass es ein indianischer Name ist und bedeutet „wo die Sonne zuletzt untergeht“. In dieser Nacht fanden wir im Wald direkt unterhalb des Gipfels einen Platz zum übernachten. Und da entstand die spontane Idee am nächsten Tag den Gipfel zu besteigen. Zuerst eine verrückte Idee, aber dann machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg und fuhren durch einen Bach und dann einen steilen Weg durch einen unglaublichen Birkenwald hinauf zum Pass und starteten unseren Aufstieg. Es war keine lange Wanderung, aber auf dieser Höhe (3805 m) definitiv nicht einfach, mit starkem Wind nachdem wir den Wald verlassen hatten und über Geröll zum Gipfel klettern mussten. Aber was für eine Aussicht. Zu Ehren des Berges führten wir einen kleinen Tanz auf, da wir schließlich den Gipfel gerade nur wegen des Namens bestiegen hatten. Der Mt. Tukuhnikivatz! Dann stiegen wir den Berg wieder hinunter zum Pass, wo wir beschlossen die Nacht zu verbringen. Gerade als wir geparkt hatten, sahen wir dort einen Bären aufs Feld hinauslaufen. Er entdeckte uns, stand auf, um eine bessere Sicht auf uns zu bekommen und verschwand dann wieder im Wald. Ich glaube, ich war glücklich diese Nacht im Van zu schlafen. Worüber ich vor allem dann auch am nächsten Morgen dankbar war als ich aufwachte und draußen alles mit Schnee bedeckt war! Meine erste Berührung mit dem Winter nach Monaten des Sommers!

Sich in der Weite der Canyonlands verlieren

Den Berg hinter uns lassend machten wir uns auf den Weg zurück in wärmeres Wetter im Canyonlands NP. Wo wir nur eine kleine Ecke des Parks erkunden konnten. Denn er ist so riesig groß. Es gibt einem definitiv das Gefühl sich in so viel Weite verlieren zu können. Es überwältigt einen fast eine solche gigantische Natur zu sehen soweit das Auge reicht. Und fast die Zeit jener Millionen von Jahren zu spüren, die eine solche Landschaft geprägt haben. Was mir aber fast am besten gefallen hat, war die Fahrt durch die Canyons mit den Bäumen in leuchtenden Herbstfarben am Fluss. Ein solcher Kontrast zu den roten und sandfarbenen Steinen der Canyons machte das ganze Erlebnis nur noch besser. Wir unternahmen eine kurze Wanderung und beschlossen dann die Felsformationen in der Abendsonne zu beobachten während wir was zum Essen kochten. Also parkten wir den Van mit Blick auf die Needles, tranken ein paar Bier, ließen uns das Essen schmecken und genossen die Wärme der Sonne. Und das Leben im allgemeinen!

FORTSETZUNG FOLGT….

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