Road tripping through the Wild Wild West (Part 2)

In the presence of gods

When deciding where to head next of course the most known places like the Monument Valley or the Grand Canyon would come to mind but also as recommendations on most lists. So when finding little unknown jewels in between the experience is even more remarkable. The Valley of the Gods is just a small mark on a map although we also read about it in the National Geographic. But otherwise it never seems to come up and we also almost missed the turn off into the valley as only a small sign on the road indicated that this place was even there. But what an awe-inspiring, beautiful place it is. There are several free standing massive rock formations in this expansive valley with views as far as to Monument Valley. It does feel extremely powerful. And empty with hardly any other people there. Unexpected places like this is when it really feels like exploring and being out road tripping the wild wild west!

Passing through Monument Valley

I had been to Monument Valley on my first road trip almost 20 years ago and it always stayed with me as a special and iconic place of the western USA. So I was excited to be back. Unfortunately the trip was cut short as the van suddenly decided to make a weird noise. We still found a campsite at the campground right in front of the most famous three rocks in the valley and decided to stay the night and get the problem sorted out the next day. The Monument Valley is stunning. Nothing has changed since I first have been there. Only that evening, as we were anticipating the sunset and seeing the rocks in that red light, it wasn’t the rocks that were breathtaking but the sunset in itself. The sky was on fire!

The night then was extremely windy and cold. But it was all worth it when we saw the sun rise. It even made up for cutting short the visit in the valley and not exploring it any further. Trying to figure out what the problem with the van was we decided to move on towards the next city with a garage. On the way Dan checked the issue again and found that a screw had been lose and making this noise. After fixing it we changed course again and decided to hike to Little Colorado instead.

Descending into turquoise waters

After getting the permit for the hike down the Hopi Salt Creek Trail and an hour drive over a plateau through the reservation we arrived at the trailhead. And the top of the canyon. Where we camped that night. The view into the canyon was stunning although daunting. Thinking that we would hike all the way down the next day. Also because the information on the hike was rather sparse. Describing it as strenuous and with some required sections of climbing but as just a couple of miles and several hours. So we packed for a night in the canyon and started the hike in the morning. Which pretty much was a steep and very rocky descend straight down the canyon wall for the first part. When we reached the first level our legs were already starting to tire. Also because of the extra weight of the backpacks. But the hike remained demanding and there wasn’t one stretch of just straight trail but steep switchbacks, legdes, boulders and always cacti to watch out for as well. But we finally made it down to the river. Which is of a very bright milky turquoise color. I have never seen anything like it before.

We went for a swim in the turquoise waters and then found a little nook in between the grass and bushes on the embankment where we cowboy camped that night. Under the intense sky full of stars and a very bright moon. The next morning we started out early hoping to avoid the heat of the day. The climb up was a bit easier although much more exhausting. And by the time we made it back to the top out legs were burning. So what can be better after a hike – that to me was my most demanding of these past months – to get treated to a nice hotel, a hot tub and a comfy bed at Lake Powell?

TO BE CONTINUED…

————————————————-

In der Gegenwart von Göttern

Bei der Entscheidung, wo man als nächstes hinfahren will, kommen einem natürlich die bekanntesten Orte, wie das Monument Valley oder der Grand Canyon, in den Sinn, was auch die Empfehlungen der meisten Listen sind. Wenn man also zwischendurch kleine unbekannte Juwelen findet, ist die Erfahrung umso beeindruckender. Das Tal der Götter ist nur eine kleine Markierung auf der Karte, aber wir hatten darüber auch im National Geographic gelesen. Aber sonst wird es nie erwähnt und wir hätten den Abzweig ins Tal auch beinahe verpasst, da nur ein kleines Schild an der Straße darauf hinwies, dass es diesen Ort überhaupt gibt. Aber was für ein atemberaubender, wunderschöner Ort. In diesem Tal gibt es mehrere freistehende massive Felsformationen mit Blick bis hin zum Monument Valley. Es fühlt sich wirklich gewaltig an. Und leer, da kaum andere Menschen da sind. Unerwartete Orte wie dieser sind es, wann es sich nach entdecken und einem richtigen Road Trip durch den wilden Westen anfühlt.

Auf Durchreise durchs das Monument Valley

Vor fast 20 Jahren bin ich während meines ersten Road Trips bereits im Monument Valley gewesen und es ist für mich immer ein besonderer und legendärer Ort im Westen der USA geblieben. Also freute ich mich darauf wiederzukommen. Leider mussten wir unsere Fahrt dort abbrechen, da der Van plötzlich beschlossen hatte ein seltsames Geräusch zu machen. Wir fanden trotzdem noch einen Platz auf dem Campingplatz direkt vor den drei berühmten Felsen im Tal und beschlossen die Nacht zu bleiben und das Problem am nächsten Morgen zu lösen. Das Monument Valley ist wirklich atemberaubend. Nichts hat sich daran geändert seit ich das erste Mal da war. Nur an diesem Abend, als wir uns schon auf den Sonnenuntergang und die rötliche Färbung der Felsen freuten, waren es nicht die Felsen sondern der Sonnenuntergang an sich, welcher spektakulär war. Der Himmel glühte wie Feuer!

Die Nacht war dann extrem windig und kalt. Aber es hat sich gelohnt als wir dann den Sonnenaufgang sahen. Das entschädigte sogar dafür, dass wir eine weitere Fahrt durch das Tal abbrachen und es nicht weiter erkunden konnten. Um herauszufinden was das Problem mit dem Van war, beschlossen wir weiter in Richtung der nächsten Stadt mit einer Werkstatt zu fahren. Unterwegs untersuchte Dan das Problem dann erneut ich stellte fest, dass sich nur ein Schraube gelockert hatte und dieses Geräusch machte. Nachdem er es behoben hatte, änderten wir den Kurs wieder und beschlossen stattdessen zum Little Colorado zu wandern.

Abstieg in türkisfarbenes Wasser

Nach dem Erhalt der Genehmigung für die Wanderung und einer einstündigen Fahrt über eine Plateau durch das Reservat kamen wir am Trailhead an. Und der oberen Kante des Canyons. Wo wir dann auch die Nacht verbracht haben. Der Blick in den Canyon war atemberaubend, aber auch ein bisschen beängstigend. Der Gedanke, dass wir da am nächsten Tag den ganzen Weg nach unten wandern würden. Auch weil die Informationen über die Wanderung eher spärlich waren. Es ist als anstrengend und mit einigen erforderlichen Kletterabschnitten beschrieben, aber eben nur als ein paar Kilometer und mehrere Stunden. Also packten wir für eine Nacht im Canyon und starteten unsere Wanderung am nächsten Morgen. Was im ersten Abschnitt als ziemlich steiler und sehr felsiger Abstieg direkt die Canyonwand herunterführte. Als wir die erste Ebene erreichten, begannen unsere Beine bereits zu ermüden. Auch wegen dem zusätzlichen Gewichts des Gepäcks. Aber die Wanderung blieb anspruchsvoll und es gab nicht einen Teil eines geraden Weges, so nur steile Serpentinen, Abgründe, Felsen und auch jede Menge Kakteen, auf die man achten musste. Aber wir hatten es bis zum Fluss geschafft. Der eine sehr helle milchige türkise Farbe hat. Sowas habe zuvor noch nie gesehen.

Wir gingen im türkisfarbenen Wasser schwimmen und fanden dann eine kleine Nische zwischen dem Gras und den Büschen am Ufer, wo wir die Nacht unter freiem Himmel verbrachten. Mit einem intensiven Himmel voller Sterne und einem sehr hellen Mond. Am nächsten Morgen machten wir uns früh auf dem Weg in der Hoffnung die Hitze des Tages zu vermeiden. Der Aufstieg war etwas einfacher, wenn auch sehr anstrengend. Und als wir es dann wieder zurück auf das Plateau geschafft hatten, brannten unsere Beine so richtig. Was kann also besser sein nach einer solchen Wanderung – und für mich die wohl herausforderndsten in den letzten Monaten – als sich mit einem schönen Hotel, einem Whirlpool und einem gemütlichen Bett am Lake Powell zu belohnen?

FORTSETZUNG FOLGT…

4 Kommentare zu „Road tripping through the Wild Wild West (Part 2)

  1. Liebe Claudia, ein neuer Anlauf für meinen Kommentar…mir läuft die Zeit davon…wie Sand aus den Händen. Alltagsaufgaben daheim, Verabredungen hier und da, Kunst, Kultur und Sport…zuviel oder bin ich langsamer geworden, älter?
    Die Wandertage hatten mir Kraft und Ruhe gegeben, ich konnte über mich bestimmen. Jetzt fühle ich mich getrieben…
    Zeit zum Lesen Deiner Berichte habe ich mir genommen und ich bin begeistert! Diese Fotos, diese Erlebnisse, grossartig. Ich spüre und sehe aber auch Ruhe, Gelassenheit und Yoga und Essenkochen!
    Eine lebenswerte Zeit für Dich, fange sie ein…halte sie fest im Herzen.
    Vielleicht hat Anke erzählt, 1989 waren wir 5 Wochen zu viert mit Auto und Zelt in den USA unterwegs..ab San Francisco auf dem Western Trail… Yosemite, Death Valley, Lake Mead Country. Grand Canyon…Abstieg Brighton AngelnTrail…dann kühlendes Bad und Aufstieg South Kaibab und Cesar Riege.
    Tja da waren wir jung und frisch..dann Petrified Forest, White House Ruins, Monument Valley, Arches, Canyandsland, Capital Reef, Garfield Country, Bryce Canyon, Zion und später Yoshua Tree…wie haben wir das verkraftet? Zelten, kochen und überhaupt! Ich war so glücklich die Fotos zu schauen und zu erinnern…Wenn Du in Hannover bist, können wir gemeinsam schwärmen….
    Claudia, darum lese und schaue ich Deine Berichte und Fotos mit Verständnis und Erinnerung, danke und liebe Grüße von Margrit und Steffen

    Like

    1. Liebe Margrit, ich freue mich, dass meine Erlebnisse und Fotos eine wunderbare Erinnerung an eure eigene Reise sind. Vor fast 20 Jahren habe ich ebenfalls die Gegend schon Mal bereist und es war sehr spannend nach all diesen Jahren wiederzukommen. Interessant war vor allem, was tatsächlich in Erinnerung bleibt und wie sehr sich unsere Erinnerungen über die Zeit scheinbar auch verändern und nicht nur das Erlebnis vor Ort wiederspiegeln, sondern wahrscheinlich auch Gefühle und wohl auch meine eigene Unerfahrenheit zu dem Zeitpunkt. Vieles war anders oder überhaupt nicht so wie in der Erinnerung. Und es jetzt nochmal nach all diesen Jahren neu zu erleben, mit meiner jetzigen Erfahrung und unter ganz anderen Umständen hat nicht nur zu neuen Erinnerungen geführt, sondern in gewisser Weise auch die Erinnerungen von damals weiter verändert. Mir damit aber auch vor allem vor Augen geführt, wie sehr ich mich verändert habe in all der Zeit. Denn die Orte an sich sind ja fast unverändert, zumindest die Natur.
      Ich genieße diese Zeit sehr und vor allem bewusst. Und das was ich über mich und das Leben lerne, kann ich dann hoffentlich auch mitnehmen und auch in anderen Situationen und Umfeld umsetzen und beibehalten. Vielleicht nicht ganz so wie jetzt, denn irgendwann hat mich ein Alltag und die Verantwortung wieder und damit auch ein gewisser Einfluss von außen, dem ich mich ja auf so einer Reise sehr gut entziehen konnte. Aber diese Reise hat mich nachhaltig verändert und das wird sich ganz sicher auch in der neuen Realität nach meiner Rückkehr wiederspiegeln. Vieles, was mich geprägt hat, werde ich wahrscheinlich aber auch erst dann wirklich verstehen und wahrnehmen. Ich bin gespannt.

      Die Wochen sind gezählt. Mitte Dezember geht es rechtzeitig für Weihnachten zurück nach Hause. Aber bis dahin lebe ich jeden Tag das Abenteuer!
      Lieben Gruß aus Mexiko, Claudia

      Like

  2. Liebe Claudia, heute der 14. Dezember 2019, nach Deinen Plänen könntest Du kurz vor Dresden sein, vor der Haustür, Zuhause!
    Es war aufregend, behaglich und vor allen Dingen anregend auf Deiner Reise Begleiter zu sein, danke!
    Jetzt hoffe ich auf einen Bericht und die Fotos der letzten Tage…
    Gerne hätten wir Deine Dresden Postadresse…mit herzlichen Grüßen von Margrit und Steffen Timmann

    Like

    1. Liebe Margrit,
      ich bin wieder gut in Deutschland angekommen und ganz lieb empfangen wurden. Es ist wunderschön meine Familie und Freunde wiederzusehen. Auch wenn es ein komisches Gefühl ist wieder in dem vertrauten Umfeld zu sein, da man dadurch das Gefühl hat nie weggewesen zu sein. Gerade fühlt es sich so an als wären diese sieben Monate nie passiert bzw. schon eine entfernte Erinnerung. Das Gute ist wohl, dass ich nicht zu meinem vorherigen Job und Wohnung und damit in das ‚alte‘ Leben einfach zurückkehre, sondern in gewisser Weise das Abenteuer weitergeht indem ich jetzt schauen werde, wie es für mich weitergeht.

      In Dresden bin ich erstmal bei meinen Eltern: Gnomenstieg 18, 01156 Dresden

      Ich hoffe, ihr geniesst die Adventszeit. Etwas worauf ich mich wirklich gefreut habe, da das in Deutschland mit den Weihnachtsmärkten, Räucherkerzen, Stollen und Glühwein und der traditionellen Handwerkskunst zum schmücken schon was besonderes ist.

      Ich werde auch die restliche Reise noch weiter berichten, da hatte ich mir auf der Reise in Mexiko tatsächlich eine Pause gegönnt, da es unterwegs eben doch nicht so einfach ist zu schreiben. Aber es gibt auf jeden Fall noch einige Gedanken, die ich gerne teilen möchte.
      Lieben Gruß, Claudia

      Like

Hinterlasse einen Kommentar