Survival challenge

So…on my last section from Cuba to Ghost Ranch I knew that I was having enough time – it was only about 90 km and I calculated that I would take about five days if I didn’t want to push myself again as I did on the last section. Knowing I would have time to take breaks and be able to set up camp early I took enough food to cook. Only to run out of gas the morning of day four!

I enjoy cooking with those gas canisters, but you just never know how long they last. I had never had that size of canister before but then surely it also played a role that many times I had cooked at higher elevation and in the cold and wind. So, the canister was empty and I out of gas! And most of my food were things that needed to be cooked. Meaning I had two days where I needed to make do with what I had…somehow.

That day I was still eating leftovers and snacks. But the next day I thought would experiment with the cold soak method, since that is also what most of the other hikers were doing. So for the morning I had cold soaked oatmeal. Luckily with some nuts and apple so it wasn’t too bad. Lunch again was snacks and sweets. And in the evening I had ramen noodles that I had soaked in water all day. It wasn’t totally horrible either. I do believe I could survive on this kind of food if totally necessary. But it definitely confirmed that it wouldn’t be something I would want to do for months on end. So heads up to the other hikers for surviving on food like that (minus the apple), especially knowing the distances they walk every day. But it sure would break my spirits. And it would take the fun out of my outdoor experience. Because nothing is as good as a hot meal and cup of tea at the end of the day.

Lessons learnt:

– I still don’t know how long a gas canister will last me…so I may run out of gas again

– I should not only carry food that requires cooking

– I would survive …on cold soaked food and snacks …but hopefully don’t need to for more than a couple of days

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Also….für meine letzte Etappe von Cuba nach Ghost Ranch wusste ich dass ich genug Zeit haben würde, denn es waren nur ca. 90km und ich rechnete damit, dass ich ungefähr fünf Tage dafür brauchen würde, wenn ich mir nicht wie beim letzten Mal soviel Druck machen würde. Da ich wusste, das ich Zeit haben würde um Pausen einzulegen und abends früh genug das Camp aufzuschlagen, nahm ich genug essen zum Kochen mit. Nur dass mir am Morgen des vierten Tages das Gas ausging!

Ich koche gerne mit den Gaskartuschen, aber man weiß nie, wie lange sie halten. Ich hatte noch nie diese Größe einer Kartusche dabei gehabt und es hat sicherlich eine Rolle gespielt, dass ich oft in höheren Lagen und bei Kälte und Wind gekocht habe. Die Kartusche war leer und ich hatte kein Gas mehr! Und vor allem Lebensmittel dabei, die gekocht werden mussten. Da hieß, ich hatte noch zwei Tage, wo ich mit dem auskommen musste was ich noch hatte…irgendwie.

An diesem Tag as ich erst noch Reste vom Vortag. Aber am nächsten Tag dachte ich, dass ich die Cold-Soak-Methode ausprobieren würde (also Essen in kaltem Wasser einfach einweichen), da das die meisten anderen Wanderer machten. Am Morgen gab es eingeweichte Haferflocken. Immerhin mit Nüssen und einem Apfel, also war es nicht so schlimm. Tagsüber waren es wieder Snacks und Süßigkeiten. Und für den Abend hatte ich den Tag über Ramennudeln in Wasser eingeweicht. Es war tatsächlich auch nicht total schrecklich. Ich glaube sogar, dass ich von dieser Art von Essen überleben könnte, wenn es absolut notwendig wäre. Aber es hat mir definitv bestätigt, dass es nichts ist, was ich monatelang machen möchte. So Hochachtung vor den anderen Wanderern, die sich so (minus Apfel) ernähren und dass trotz der Distanzen, die sie zurücklegen. Aber mir würde es nach kurzer Zeit die Stimmung verderben. Und den Spaß an meinem Abenteuer in der Wildnis nehmen. Denn nichts ist so gut wie eine heiße Mahlzeit und eine Tasse Tee am Ende eines langen Tages.

Fazit:

– Ich weiß immer noch nicht, wie lange eine Kartusche hält… Also kann mir wieder das Gas ausgehen

– Ich sollte nicht nur Lebensmittel mitnehmen, die gekocht werden müssen

– Ich würde überleben ….mit kaltem, eingeweichten Essen und Snacks…aber hoffentlich nicht länger als ein paar Tage

3 Kommentare zu „Survival challenge

  1. Essen hält Leib und Seele zusammen! Das ist wohl nicht nur ein Spruch. Dann wünsche ich dir immer eine warme Mahlzeit am Tag! Alles Liebe, Katja

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  2. Hmm, die Pfanne auf dem Bild sieht aber richtig gut aus! Auf leckeres, gesundes warmes oder kaltes Essen – und natürlich tolle Wanderwege weiterhin!
    Liebe Grüße, Frank

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  3. Wenn man so weit wandert verbraucht man auch viel Energie und daher ist gut essen schon sehr wichtig. Es kann aber trotzdem einfach sein. Draußen in der Wildnis schmeckt so wie so alles besser.
    Liebe Grüße, Ralf

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